Vorgabensystem

Golf ist der einzige Sport in dem Spieler ganz unterschiedlicher Spielstärke gegeneinander spielen können und der schwächere Spieler eine faire Chance hat zu gewinnen. Möglich ist das durch das Handicap, das für jeden Spieler geführt wird.

Das Vorgabensystem definiert wie Handicaps zu berechnen sind und unter welchen Voraussetzungen sich die Vorgabe verändert.

Weltweit gibt es eine Vielzahl solcher Systeme. Die größten sind das amerikanische „USGA Handicap System“, das britische „CONGU System“ und das europäische „EGA Handicap System“.

Veränderungen am Handicap, oder der „Stammvorgabe“ wie es auch genannt wird, sind entweder durch vorgabenwirksame Turniere oder durch private EDS-Runden (Extra-Day-Scores) möglich. In beiden Fällen wird die Stammvorgabe um die Schwierigkeit des Platzes angepasst und eine sogenannte „Spielvorgabe“ errechnet. Von dieser ausgehend, werden die erspielten Nettopunkte errechnet und die Stammvorgabe nach oben oder unten angepasst.

ÖGV-Stammvorgabe x (Slope Rating / 113) – (CR-Wert) + Par = ÖGV-Spielvorgabe

Mario Ruso


Mario Ruso

Dipl. PGA
Head Professional

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